Medienmitteilung zu terroristischen Anschlägen am 13. November 2015 in Paris

 

 

 

 

 

 

 

Alevitische Gemeinschaft Regio Basel verurteilt diese unmenschliche Taten auf's Schärfste!

Unsere Gemeinschaft ist zutiefst bestürzt und tief getroffen hinsichtlich der unmenschlichen Hergänge in Paris.

Zu gut kennen wir den religiösen Fanatismus dieser Kreise. Seit hunderten Jahren sind in unserem Ursprungsland – der Türkei - immer wieder weltoffene und demokratisch ausgerichtete Menschen und Organisationen oft auch Ziele von Massakern, die viele Menschenleben gefordert haben. Wir erinnern an einige Massaker in der Neuzeit; es sind diese von Maras, Corum oder auch Sivas - wo leider auch in- und ausländische Intellektuelle, Journalisten, Künstler und Musiker, von aufgebrachten Religionsfanatikern in einem Hotel auf bestialische Weise ermordet wurden.

Diese Art von Religionsfanatikern hat es auf denkende und fortschrittliche Menschen abgesehen, egal von welcher Religion oder Ethnie diese kommen. Aber man stellt auch spätestens nach den 9/11-Anschlägen in den USA fest, dass diese es insbesondere auf das ganze westliche Wertesystem, der Demokratie und auf die Staaten einen Fokus haben, wo die freie Meinungsäusserung hochgehalten und geschützt wird.
 
In diesem Kontext verurteilt unsere Gemeinschaft diese Unmenschlichkeit ultra-religiöser Bewegungen auf’s Schärfste, nimmt Anteil am Schmerz der Angehörigen der Hingeschiedenen und fordert, die säkulären, westlichen Staaten auf, greifende Massnahmen gegen den islamistischen Terror zu treffen.

Alevitische Gemeinschaft Regio Basel,

16.11.2015

   
© Alevitisches Kulturzentrum Regio Basel